Im Oktober 2010 möchten wir eine Reise nach Italien machen. Hierzu gibt es nun die ersten Informationen: Wie sieht das Programm aus? Wann geht’s los? Wohin geht die Reise? Wer macht die Reise? Wie kann ich mich anmelden?
Thema der Reise ist die besondere Ausprägung des Klassenkampfes in Italien in den 1960er und 1970er Jahren - sowohl was die theoretischen Grundlagen als auch die angewandten Praxen anbelangt. Bei der Vorbereitung der Reise und während der Tage in Italien soll zwei Bedingungen nachgespürt werden, die die Entwicklung der revolutionären Bewegung in Italien begründeten: Die eine war das gesellschaftliche Erbe der Resistenza, die andere die besondere gesellschaftliche Zusammensetzung und der auf dem Zentralismus der großen Fabrik beruhenden Produktionsweise in Italien.
Im Folgenden sind wesentliche Eckdaten der Reise benannt:
Wo auch immer das Stichwort „Baskenland“ fällt, sind Verknüpfungen vorhanden: ETA & bewaffneter Kampf, Euskera & baskische Identität, Unabhängigkeit & Sozialismus, Knast & Folter, Guernica & das Ende des Francismus, Parteienverbote & Exil.
Und wo auch immer über das Baskenland gesprochen wird, ist vom permanenten Ausnahmezustand die Rede. Erst am 14.10.2009 war die spanische Nationalpolizei in das Haus der baskischen Gewerkschaft LAB eingedrungen und hatte sechs führende Personen aus der Gewerkschaft und der linken Unabhängigkeitsbewegung verhaftet. Unter ihnen waren der ehemalige Sprecher von Batasuna Arnaldo Otegi sowie der ehemalige Vorsitzende der LAB Rafa Diez. Beide sind dafür bekannt, den spanisch-baskischen Konflikt politisch lösen zu wollen. Auch war bekannt, dass sie an einer neuen Konfliktlösungsinitiative arbeiteten. Gegen diese neuerlichen Verhaftungen linker, baskischer Aktivisten gingen am 18.10.2009 50.000 Menschen in Donostia auf die Straße. Ihnen warf die Madrider Zentralregierung vor, die „Strategie der ETA“ zu verteidigen.
Wir möchten uns mit der Veranstaltungsreihe an die Geschichte und die Gegenwart dieses politischen Konflikts annähern und zugleich unsere Solidarität mit all denjenigen ausdrücken, die für ein sozialistisches Baskenland kämpfen.
Forces of Labor – Arbeiterbewegungen und Globalisierung seit 1870
veröffentlicht bei Assoziation A, Berlin – Hamburg, 2005
„Werden die Arbeiterkämpfe weltweit durch die Globalisierung geschwächt? Verschwindet die Arbeiterklasse mit dem Postfordismus gänzlich von der Bühne? Oder stehen wir vor einem neuen Aufschwung globalisierter Klassenkämpfe, die das kapitalistische Weltsystem erschüttern werden?
Beverly Silver bringt mit Ihrem Buch Forces of Labor Schwung in diese Debatten, in dem sie unseren Blick historisch und global erweitert.“
Wir haben das Buch Forces of Labor von Beverly J. Silver diskutiert und halten eine weitere Auseinandersetzung und Bekanntmachung für lohnend. Die zum download bereitstehende Einführung/Zusammenfassung ist im „copy&paste“-Verfahren entstanden.
19.03.2008 - 19.00 Uhr - Planwirtschaft (Karlsruhe - Südstadt)
Veranstaltung mit Film: “Mit Baby und Banner: Kämpfen in der Krise!”
Was können wir aus den Kämpfen während der Krise in den 1920er/1930er Jahre lernen? Welche Perspektiven ergeben sich für Kämpfe in der aktuellen Krise? Als Referent eingeladen ist Christian Frings. Weitere Informationen zur Veranstaltung können dem Flugblatt entnommen werden.
28.03.2009 - 12.00 Uhr - Hauptbahnhof Frankfurt/Main
Demonstration:
“Wir zahlen nicht für eure Krise! Für eine solidarische Gesellschaft!”
Wir rufen zur Teilnahme am antimilitaristischen und antikapitalistischen Block auf. Meldet Euch an zur gemeinsamen Anreise mit dem Bus unter: sk@organisiertelinke.org
Die Weltwirtschaftskrise hält uns weiterhin in Atem und treibt uns zu Wort und Tat. Nachdem wir im ersten “anschlag:” vor allen Dingen versucht hatten, die Ursachen der Krise darzustellen, geht es in dieser Ausgabe um: die krise & staatskritik. Darin stellen wir die Krise der herrschenden Politikrezepte, die Rolle des Staates in der Klassengesellschaft und das Verhältnis von linker Bewegung und Staat zur Debatte.
Weiterhin “begleiten” wir die Krise auch mit Veranstaltungen. Im Januar 2009 möchten wir Euch derer gleich drei ans Herz legen.
Als “anschläge:” werden wir künftig Stellungnahmen und Positionen der AG Soziale Kämpfe in die politische Debatte einbringen. Auf der Homepage werden wir sämtliche Ausgaben dokumentieren. Es gibt den “anschlag:” auch gedruckt. Wir senden ihn Euch gern zu!
In dieser Ausgabe möchten wir zwei Thesen zur aktuellen Wirtschaftskrise zur Diskussion stellen.
Das Seminar ist ein Einstiegsseminar und setzt keine Vorkenntnisse voraus, Texte und Unterlagen werden gestellt. Ausgehend von einigen Grundbegriffen lernt ihr in diesem Seminar die Mehrwerttheorie von Karl Marx kennen. Sie beschreibt, was dem Kapitalismus stets innewohnt: Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.